Wer mit seiner Familie in dem Urlaub fliegt, möchte in der Regel auch am Reiseziel mobil sein. Ein Mietwagen sorgt dafür, dass man nicht im Hotel „festsitzt“ und die Region nach eigenem Gutdünken erforschen kann. In weitläufigen Gegenden, in denen auch mal längere Fahrten zu absolvieren sind, um die Sehenswürdigkeiten zu erreichen, ist ein Mietfahrzeug mit ordentlichem Platzangebot ratsam – bei hohen Temperaturen in einem Kleinwagen mit gelangweilten Kindern für unbestimmte Zeit über Land zu fahren, zählt nicht unbedingt zu den unverzichtbaren Erlebnissen eines erholsamen Urlaubs. Minivans á la Opel Meriva, Citroen Picasso, Lancia Musa, Renault Modus &Co. eignen sich für kurze Ausflüge wie für längere Exkursionen, auf denen auch etwas mehr Gepäck mitgenommen werden will.
Hungrige Räuber
Geht die Reise in die USA und trägt man sich mit dem Gedanken, ein paar Tage im Yosemite Nationalpark in Kalifornien zu verbringen, sollte man sich allerdings zweimal überlegen, welche Art Mietwagen man dafür auswählt. Der Park ist neben seiner reizenden Natur und den überwältigenden Mammutbäumen vor allem für seine Bärenpopulation bekannt. Immer wieder kommt es zwischen Meister Petz und den Besuchern zu Zwischenfällen, bei denen in die geparkten Fahrzeuge eingebrochen wird. Der Grund dafür sind für gewöhnlich schlecht verstaute Lebensmittel, deren Duft die Bären anlockt und sie zum Mundraub animiert, wobei nicht selten erhebliche Schäden an den Automobilen zu beklagen sind. Eine Studie, die sich mit mehr als 900 Überfällen dieser Art auseinandergesetzt hat, ist dabei zu dem Schluss gekommen, dass Geländewagen und Minivans die beliebtesten Ziele der pelzigen Gefährten sind. Mit einem Anteil von 26 Prozent sind Minivans eindeutiger Spitzenreiter. Der Biologe Stewart Breck, der an der Studie beteiligt war, erklärte gegenüber dem San Francisco Chronicle: „Sie greifen sich gezielt Minivans heraus. Ich glaube, es gibt mehr Essensgerüche in Minivans. Bären haben sehr gute Nasen. Sie sind wie Bluthunde und können Essen riechen, auch wenn alle Türen und Fenster fest verschlossen sind“. Gerade wer mit Kindern unterwegs ist, sollte also unbedingt darauf achten, dass der Innenraum sauber ist und nicht mit Überresten von Sandwiches, Schokolade, Keksen und dergleichen zum Bärenköder wird und auch sonstige mitgebrachte Vorräte geruchsicher und wenn möglich außerhalb des Fahrzeugs gelagert werden. Der Park stellt Campern daher zur bärensicheren Aufbewahrung von Lebensmitteln spezielle Boxen aus Metall zur Verfügung, die mit einem Schloss vor den Heißhungerattacken der Bären gesichert werden können.















